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America

America

America

The second feature from the award-winning director of the acclaimed work The Cakemaker, AMERICA tells the story of an Israeli swimming tutor living in Chicago, who returns to Israel after 10 years of absence. An encounter with a beloved childhood friend and his newly engaged girlfriend will set a series of events that will affect everyone’s lives. A story set between a flower shop and an ancient monastery, between a swimming pool and the Mediterranean Sea, between life and death – and somewhere in the middle.

 
Credits

Written and directed by: Ofir Raul Graizer

With: Oshrat Ingedeshet, Michael Moshonov, Ofri Biterman

Produced by:
Itai Tamir, Laila films
Marcos Kantis, Schiwago Film
Jan Macola, Mimesis Films

Financed by:
The Israel Cinema Project – The Rabinovich Foundation for the Arts,
Medienboard Berlin-Brandenburg,
The Czech Film Fund

Szene aus Ostfriesensünde
Szene aus Ostfriesensünde

Toubab

Toubab

Toubab

Nach seiner Entlassung aus der Haft freut sich Babtou riesig auf einen Neuanfang: mit seinem Kumpel Dennis die Freiheit genießen, die Welt umarmen — und nichts mehr mit den Behörden zu tun haben. Doch ausgerechnet seine spontane Willkommensparty läuft dermaßen schief, dass Babtou noch am gleichen Abend die Hände wieder in Handschellen hat. Mit dramatischen Konsequenzen: aufgrund wiederholter Straffälligkeit soll er in sein „Heimatland“ Senegal ausgewiesen werden. Aber Babtou kennt den Senegal nur aus Geschichten seines Vaters. Er ist in Deutschland geboren, seine Heimat ist Frankfurt.

Um die drohende Abschiebung in letzter Sekunde zu verhindern, sind Babtou und Dennis zu allem bereit…

Credits

Cast: Farba Dieng, Julius Nitschkoff, Valerie Koch, Michael Maertens, Seyneb Saleh, Nina Gummich, Paul Wollin, Burak Yigit, Gerdy Zint, Mehmed Atesci

Drehbuch: Florian Dietrich & Arne Dechow
Regie: Florian Dietrich
Kamera: Max Preiss
Komponist: Jacob Vetter
Schnitt: Jörg Volkmar, Florian Dietrich, Heike Parplies & Robert Kummer
Szenenbild: Theresia Anna Ficus
Kostüm: Svenja Gassen
Maske: Nicolay Lissner
Ton: Julian Cropp
Mischung: Adrian Baumeister
Produktionsleitung: Frank Zahl
Herstellungsleitung: Charles E. Breitkreuz
Producer: Louise von Johnston
Produzent: Marcos Kantis, Martin Lehwald
Redaktion: Jörg Schneider, ZDF
Olaf Grunert, ZDF / ARTE
Barbara Häbe, ARTE
Sender: ZDF / ARTE
Produktionsjahr: 2020

Festivalteilnahmen
  • 30. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2021
  • Bayerischer Filmpreis 2020
  • 37. Warsaw International Film Festival 2021
Preise
  • NDR Regiepreis (Florian Dietrich) auf dem 30. Filmkunstfest MV
  • Beste darstellerische Spielfilm-Leistung (Farba Dieng, Julius Nitschkoff) auf dem 30. Filmkunstfest MV
  • Publikumspreis des 30. Filmkunstfest MV
  • Beste Nachwuchsdarsteller (Julius Nitschkoff, Farba Dieng) beim Bayerischen Filmpreis 2020 
  • Publikumspreis des 37. Warsaw International Film Festival
Szene aus Ostfriesensünde
Szene aus Ostfriesensünde
Szene aus Ostfriesensünde
Szene aus Ostfriesensünde
Szene aus Ostfriesensünde
Szene aus Ostfriesensünde

Atrocity Film

Atrocity Film

Atrocity Film

Auf der Suche nach einem geheimen Dokumentarfilm der SS über den Völkermord bereist „Atrocity Film“ Archive in Deutschland, Amerika und Russland sowie die Schauplätze des Holocausts in Osteuropa und befasst sich mit der heutigen Praxis der Nutzung von Filmmaterial über den Judenmord.

Mehr Informationen über das Projekt und die Hintergründe gibt es hier.

Muxmäuschenstill – Die Kreuzbergritter

Muxmäuschenstill – Die Kreuzbergritter

Muxmäuschenstill – Die Kreuzbergritter

Mux hat den Autounfall überlebt! Nachdem er im Wachkoma die TV-Dauerberieselung ertragen musste, erwacht unser Held. Und mit ihm das Manifest, die lang gereifte Utopie für eine gerechte Gesellschaft. Zurück in der Heimat wird der selbsternannte Revolutionär Verbündete finden und dem Neoliberalismus den Krieg erklären – um anschließend die Fackel der Gerechtigkeit durch die Hauptstädte Europas zu tragen.

Credits

Cast: Jan Henrik Stahlberg, u.a.

Drehbuch und Regie: Jan Henrik Stahlberg
Producer: Mirjam Erdem
Produzent: Martin Lehwald
Produktionsjahr: 2020

Eunuch

Eunuch

Eunuch

EUNUCH (28), halb Mann/halb Frau, lebt am Rande eines kleinen Küstendorfs in Indien. Ihr Liebhaber ist Mrinal (30), der Sohn eines reichen Politikers. Wegen seiner gesellschaftlichen Stellung darf ihre Beziehung nur im Verborgenen existieren. Doch als Mrinal ein junges Mädchen (17) heiratet – wohlhabend, hochgeboren, eine ‚echte‘ Frau, die seinen Stammbaum weiterführen wird – wird Eunuch bewusst, dass Mrinal ihre Liebe weniger bedeutet als sein Status. In der Nacht, in der Mrinal Eunuch zum letzten Mal besucht, tötet sie ihn, völlig überwältigt von der Wut über die Zurückweisung.

Eunuch flieht nach Mumbai. SANDEEP (21), ein Freund aus dem Dorf, hilft ihr dort Fuß zu fassen. Wie die meisten Intersexuellen beginnt sie als Prostituierte zu arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch hier ist alles anders – hier begehren die Männer sie und zeigen ihr Begehren offen. AAKASH (19), ein junger Mann, erklärt ihr ohne Scham seine Liebe, vor der ganzen Welt. Diese neu gefundene Akzeptanz gibt Eunuch Hoffnung und sie stürzt sich in die Suche nach ihrer seit langem vermissten Schwester MALTI DIDI (11), die aus dem Dorf verschwand, als Eunuch noch ein kleiner Junge war.

Und genau da kommt er zurück. Mrinal. Als Geist erscheint er ihr wieder. Zuerst glaubt sie, dass er ein Geschenk sei, heraufbeschworen von ihrem Gesang. Doch bald schon fürchtet sie sich vor dem grausamen und rachsüchtigen Geist. Unfähig, seine Anwesenheit zu ertragen und nicht gewillt, ihn noch einmal zu verletzen, bricht sie zusammen. Sandeep und Aakash können ihr nicht helfen.

Sie selbst muss Mrinal‘s Geist vertreiben, um zu leben. Sie muss zu dieser schrecklichen Tat zurückkehren, die sie so sehr verdrängt hat, dass der Weg dorthin zum Kampf wird. Es ist ein KRÜPPEL (40), der ihr dabei hilft. Auch er hat eine dunkle Vergangenheit, die ihn zynisch gemacht hat. Doch er besitzt diesen blinden Überlebenswillen. Er hält Eunuch einen Spiegel vor, und sie erkennt mit Schrecken genau diesen Willen bei sich selbst, der sie zum schlimmsten aller Verbrechen befähigte.

Mit der Akzeptanz kommt die Buße. Und wieder ist es ihr Lied, das zum Medium wird. Ein Medium, durch das sie zu ihrer Vergangenheit sprechen, sich selbst ertragen und auf so etwas wie Vergebung hoffen kann. Zuerst singt sie vor ihrer (Transgender-)Community, für die ihre Lieder von großer Bedeutung sind, und später vor einem immer größer werdenden Publikum. Die Menschen kommen, um sie zu hören, denn ihre Erfahrungen sind auch deren Erfahrungen – sie gibt den Unsichtbaren, den Verdammten und Enteigneten, die jeden Tag durch Indiens Städte ziehen, eine Stimme.

Credits

Regie und Drehbuch: Udita Bhargava
Producer: Mirjam Erdem
Produzent: Martin Lehwald
Produktionsjahr: 2020