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Solness

Solness

Solness

Der allseits beliebte Stararchitekt Solness ist durch Talent und eine gesunde Portion Egoismus ganz oben angekommen. But it´s lonely at the top. Und es ist gefährlich. Denn mit einem Mal bricht seine wunderbare Welt zusammen. Seine Kinder sterben bei einem Brand. Seine Frau wendet sich ab und beginnt eine Beziehung zu dem zwielichtigen Freund der Familie. Sein jugendlicher Konkurrent sticht ihn bei einer wichtigen Ausschreibung aus. Ausgerechnet jetzt taucht, wie aus dem Nichts, die blutjunge skandinavische Architekturstudentin Hilde auf. Schön wie ein Botticelli-Engel drängt sie sich in Solness´ Leben und spielt bald ihre Attraktion eiskalt aus. Mehr und mehr wird aus dem Engel ein Monster

der Manipulation. Ein perfides, erotisch überhitztes Vexierspiel beginnt, in dessen Verlauf Realität und Wahn verschwimmen. Erst nach und nach begreift Solness, dass ihn etwas mit dem Mädchen verbindet. Vor zehn Jahren hatte er ihr im skandinavischem Lysanger ein Versprechen gegeben und nicht gehalten. Ist Hilde gekommen, um sich zu rächen? Um ihn zu töten? Solness muss den Kampf um Leben und Tod annehmen. Dafür muss er sich auch seiner stets verleugneten Höhenangst stellen…

Credits

Cast: Thomas Sarbacher, Julia Schacht, Robert Stadlober, André M. Hennicke, Dieter Meier, Doris Schretzmayer, Lise Risom Olsen, Maximilian Seidel, Johannes Ahn, Jane Chirwa, Madeleine Krakor, Nicolo Pasetti, Roman Kanonik

Drehbuch: Michael Klette
Regie: Michael Klette
Kamera: Ralf Noack
Schnitt: Beatrice Babin, Till Ufer
Szenenbild: Annette Lofy
Requisite: Fritz Jürgens, Sven Kuhnlein
Kostüm: Daphne Roeder
Maske: Stefanie Gredig, Hanna Riehm
Ton: Julian Cropp
Produktionsleitung: Claudia Schebesta
Koproduzent: Dog Ear Films
Produzent: Martin Lehwald, Marcos Kantis, Michal Pokorny
Redaktion: ZDF/3SAT (Meike Klingenberg, Jule Broda), ARTE (Wolfgang Bergmann)
Sender: ZDF, ARTE, 3SAT
Produktionsjahr: 2015

Szene aus Solness
Szene aus Solness
Szene aus Solness
Szene aus Solness

Short Cut To Hollywood

Short Cut To Hollywood

Szene aus Shortcut to Hollywood

Shortcut to Hollywood

John F. (Frederic) Salinger – mit bürgerlichem Namen Johannes Friedrich Selinger – ist von Berufs wegen Versicherungskaufmann aus Berlin. Mit inzwischen 35 Jahren merkt er, dass sein Leben eigentlich nicht so gelaufen ist, wie er sich das mal erhofft hat – dass er der Menschheit nichts von sich hinterlassen wird, dass es mit der Realisierung seines Traumes von Ruhm und Unsterblichkeit langsam eng wird. Da kommt ihm eine geniale Idee. Ein Film, welcher ihm zu ewigem Ruhm verhelfen wird.

Seine beiden Freunde, ein Rettungswagenfahrer mit abgebrochenem Medizinstudium und ein gescheiterter Gebrauchtwagenhändler, sind begeistert. So brechen die drei Underdogs zu ihrem dokumentarischen Roadmovie in die USA auf. Sie sind sich ihrer Sache sicher, denn auch wenn es hart werden wird: Hollywood wird ihnen bald zu Füßen liegen!

Singend fahren sie los, über die endlosen Highways quer durch Amerika, die unglaublichste Idee der Filmgeschichte im Gepäck. Zunächst werden sie bestenfalls belächelt. Doch als sie ernst machen, als „die Bombe platzt“, gerät alles in Bewegung: Die Eroberung des neuen Kontinents beginnt, und die Medienmaschinerie setzt sich in Gang. Amerika steht plötzlich Kopf. Das Unternehmen geht auf und die drei werden tatsächlich weltberühmt. Aber der Preis dafür ist hoch. Denn Johannes muss sterben, um ewig zu leben.

Credits

Cast: Jan Henrik Stahlberg, Marcus Mittermeier, Christoph Kottenkamp, Henning Grübel, Marta McGonagle, Alison Findlater-Galinsky, Jerôme Poynton, Jerry Perez, Iris Lohninger

Drehbuch: Jan Henrik Stahlberg
Regie: Jan Henrik Stahlberg, Marcus Mittermeier
Kamera: David Hofmann
Komponist: Rainer Oleak
Schnitt: Sarah Clara Weber
Szenenbild: Peter Naguib
Kostüm: Juliane Maier
Maske: Jana Filipp
Ton: Florian Niederleithinger
Herstellungsleitung: Dorothee Beinemeier
Koproduzent: Robert Hofferer, Andrea Balen, Corina Danckwerts
Produzent: Marcos Kantis, Michal Pokorny, Martin Lehwald, Philipp Kreuzer, Matthias Esche, Jan S. Kaiser, Marcus Mittermeier, Jan Henrik Stahlberg
Förderer: Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds, Kuratorium junger deutscher Film, MEDIA Programm der Europäischen Union, FilmFernsehFonds Bayern
Produktionsjahr: 2007/2008

Preise
  • Preis für die beste Tongestaltung, Filmkunstfest Mecklenburg Vorpommern
Festivalteilnahmen
  • Berlinale (Panorama)
  • Filmkunstfest Mecklenburg Vorpommern Schwerin
  • Internationales Musik- u. Filmfestival Jecheon
  • German Currents L.A.
  • Internationales Filmfestival Sao Paulo
  • Internationales Filmfestival Molodist Kyiv
  • GI San Francisco
  • Internationales Filmfestival Vilnius
Szene aus Shortcut to Hollywood
Szene aus Shortcut to Hollywood
Szene aus Shortcut to Hollywood
Szene aus Shortcut to Hollywood

Oh Boy

Oh Boy

Oh Boy

Niko ist Ende zwanzig und hat bereits vor längerer Zeit sein Jura-Studium abgebrochen. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet durch die Straßen Berlins und staunt über die Menschen in seiner Umgebung. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des alltäglichen Lebens und bemerkt dabei nicht, wie er selbst zum Außenseiter wird. Doch plötzlich wird Niko von der Realität eingeholt und mit den Konsequenzen seiner Passivität konfrontiert: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, ein Psychologe attestiert ihm emotionale Unausgeglichenheit, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und in der ganzen Stadt scheint es keinen normalen Kaffee mehr zu geben. Als auch noch eine sonderbare Schönheit auftaucht und ihn mit der gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert, nimmt der Tag eine überraschende Wendung.

Credits

Cast: Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Katharina Schüttler, Arnd Klawitter, Martin Brambach, Andreas Schröders, Ulrich Noethen, Steffen C. Jürgens

Drehbuch: Jan-Ole Gerster
Regie: Jan-Ole Gerster
Kamera: Philipp Kirsamer
Komponist: The Major Minors, Cherilyn MacNeil
Schnitt: Anja Siemens
Szenenbild: Juliane Friedrich
Kostüm: Juliane Maier, Ildiko Okolicsanyi
Maske: Dana Bieler
Ton: Magnus Pflüger
Produktionsleitung: Susanne Mann
Herstellungsleitung: Alexander Wadouh
Koproduzent: Alexander Wadouh, Chromosom Filmproduktion
Produzent: Marcos Kantis
Redaktion: Hessischer Rundfunk, Jörg Himstedt
arte, Birgit Kämper
Sender: HR, arte
Förderer: Medienboard Berlin-Brandenburg
Produktionsjahr: 2012

Preise
  • Deutscher Filmpreis 2013:
    – Bester Spielfilm in Gold
    – Beste Regie
    – Bestes Drehbuch
    – Bester Hauptdarsteller
    – Bester Nebendarsteller
    – Beste Filmmusik
    – Nominierung: Bester Schnitt, Beste Nebendarstellerin
  • Bayerischer Filmpreis 2013:
    – Bester Darsteller
    – Bestes Drehbuch
  • Preis der deutschen Filmkritik 2013:
    – Bester Debutspielfilm
    – Beste Musik
    – Nominierung: Bester Spielfilm, Bester Darsteller
  • Romy 2013:
    – Bestes Buch Kinofilm
  • New Faces Award 2013:
    – Bester Debutspielfilm
  • Filmfest München 2012:
    – Föderpreis Neues Deutsches Kino – Bestes Drehbuch
  • International Film Festival Bratislava 2012:
    – Preis für die beste Regie
    – FIPRESCI Preis
    – FEDEORA Preis
  • Oldenburg International Film Festival 2012:
    – German Independence Award – Bester Film, Publikumspreis, Seymour Cassel Award
  • Tallinn Black Nights Film Festival 2012:
    – Red Herring Award
    – Publikumspreis
  • Festival premiers plans d`Angers 2012:
    – Spezialpreis der Jury
    – Publikumspreis
  • Sofia Int. Film Festival 2012:
    – Focusfox Preis der Jury
  • Int. Studentenfilmfestival der HFF Konrad Wolf 2013:
    – Bester Spielfilm über 60 Minuten
    – Publikumspreis
Festivalteilnahmen
  • Karlovy Vary Int. Film Festival
  • Filmfest München
  • Oldenburg Int. Film Festival
  • Filmkunstmesse Leipzig
  • Zürich Film Festival
  • Filmkunsttage Sachsen-Anhalt
  • Festival des deutschen Films Paris
  • São Paulo Int. Film Festival
  • AFI Fest
  • Singapore German Film Festival
  • Univerciné Allemand – festival de cinéma
  • Tallinn Black Nights Film Festival
  • plus Camerimage
  • Grand Teatret
  • German Films Go North
  • Marrakech Int. Film Festival
  • Tromsø Int. Film Festival
  • Festival premiers plans d`Angers
  • Int. Film Festival Rotterdam
  • ForumImages – Groningen
  • Cinequest Film Festival
  • Deutschsprachige Filmtage Vilnius
  • Miami Int. Film Festival
  • Festival Int. de Cine en Guadalajara
  • Sofia Int. Film Festival
  • Festival International du Film d`Aubagne
  • Mamers en Mars festival de films européens
  • Lichter Filmfest Frankfurt
  • International Istanbul Film Festival
  • Museum of Modern Art – New Films from Germany
  • Festival Prokino – Semaine du cinéma allemande
  • Sehsüchte – International student film festival
  • Achtung Berlin – New Berlin Film Award
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy
Szene aus Oh Boy

Muxmäuschenstill

Muxmäuschenstill

Muxmäuschenstill

Herr Mux hat eine Mission: Der selbst ernannte Weltverbesserer will seinen Mitmenschen wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen – und bläst zum Kampf gegen Fehltritte aller Art: „Big Mux is watching you!“ Mit makellos gebügeltem Hemd verfolgt der Saubermann Schwarzfahrer und Schwimmbad-Pinkler, Falschparker und Graffiti-Sprayer. Mux räumt in den Straßen Berlins auf, stets begleitet von seinem treuen Gehilfen, dem Ex-Langzeitarbeitslosen Gerd, der die Heldentaten mit einer Videokamera dokumentiert. Doch auf seinem Kreuzzug gegen Unrecht und Gleichgültigkeit wird dem Westerntaschen-Sheriff die gesetzliche Lage bald selbst zum Verhängnis …

Credits

Cast: Jan Henrik Stahlberg, Fritz Roth, Wanda Perdelwitz, Lydia Stange, Dieter Dost, Holger Gronemann, Rainer Adler, Sándor Söth, Ruth Petschke, Fleur S. Marsch, Mirko Schikanski, Ellen Rappus-Eichhorn

Drehbuch: Jan Henrik Stahlberg
Regie: Marcus Mittermeier
Kamera: David Hofmann
Komponist: Julian Boyld
Schnitt: Daniela Boch
Szenenbild: Andreas Hansch
Kostüm: Constanze Hagedorn
Maske: Alexandra Skrzypczak
Ton: Sebastian Leukert
Produktionsleitung: Conny Neetenbeek
Herstellungsleitung: Gunnar Juncken
Produzent: Martin Lehwald
Produktionsjahr: 2002/2003

Preise
  • Deutscher Filmpreis 2004 für den besten Schnitt
    Nominierung Deutscher Filmpreis 2004
    – bester Film
    – Fritz Roth als bester Nebendarsteller
  • Filmfestival Max Ophüls Preis 2004
    – Preis für das beste Drehbuch
    – Preis für den besten Film
    – Publikumspreis
    – Preis der Schülerjury
Festivalteilnahmen
  • Berlinale 2004 (Perspektive Deutsches Kino)
  • Göteborg IFF
  • LA AFI
  • Chicago IFF
  • Montreal WFF
  • Vancouver IFF
Szene aus Muxmäuschenstill
Szene aus Muxmäuschenstill
Szene aus Muxmäuschenstill
Szene aus Muxmäuschenstill

Manifesto

Manifesto

Szene aus Manifesto
Szene aus Manifesto

Manifesto

Die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin zeigt vom 10. Februar bis 10. Juli 2016 eine Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers Julian Rosefeldt. Manifesto ist eine aus 13 parallel laufenden Filmen bestehende Installation und eine Hommage an die bewegte Tradition der Künstlermanifeste. Rosefeldt betont mit seiner Arbeit die literarische Schönheit und die performative Energie von Künstlermanifesten. Er hat zahlreiche historische Originalmanifeste zu 13 poetischen Monologen collagiert und zeigt sie als lebendigen, höchst gegenwärtigen Aufruf in bewegten Bildern.

Credits

Cast: Cate Blanchett

Drehbuch: Julian Rosefeldt
Regie: Julian Rosefeldt
Kamera: Christoph Krauss
Schnitt: Bobby Good
Szenenbild: Erwin Prib
Kostüm: Bina Daigeler
Maske: Morag Ross
Produktionsleitung: Anna K. Guddat
Herstellungsleitung: Wassili Zygouris
Ausführender Produzent: Marcos Kantis, Martin Lehwald, Wassili Zygouris

Produzent: Julian Rosefeldt
Redaktion: Cornelia Ackers (BR)
Produktionsjahr: 2015